Hervorgehobener Artikel

Verein junger Kaufleute Leer

Herzlich Willkommen im Blog des Vereins junger Kaufleute!

Gerne möchten wir Sie mit diesem Blog über alles rund um den Verein junger Kaufleute informieren. Sie werden aktuelle Informationen zu den Künstlern, dem Programm, der Arbeit des Vorstands und den ehrenamtlichen Mitarbeitern erhalten, die Planung der nächsten Konzerte aktuell verfolgen und auch mal hinter die Kulissen schauen können!

 

3 | Meisterkonzert Barocktrio 07.November 2015

3 | Meisterkonzert Barocktrio

Maurice Steger – Blockflöte, Hille Perl – Gambe, Lee Santana – Lauteninstrumente

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Im Theatersaal an der Blinke, Leer, ist alles vorbereitet für “Das coolste Trio der alten Musik” wie es im Programmheft heißt.

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Christian Meyer begrüßt das Publikum zur Einführung des dritten Konzerts des Vereins junger Kaufleute der Saison 2015/ 2016.

Gemeinsam mit Maurice Steger gibt er in einem abwechslungsreich und charmant geführten Gespräch Einblicke in die Musik – und Entstehungsgeschichte der Werke, die am Abend zu hören sein werden.

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Blick auf die Flötenauswahl, die der Blockflötenvirtuose Maurice Steger für diesen Abend mitgebracht hat.

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Vielsaitiges Instrument. Wie virtuos, abwechslungsreich, dynamisch und das in unfassbar hohem Tempo dieses Instrument zu spielen möglich ist, wird Hille Perl dem Publikum in Leer zeigen.

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Was bei der Violine die Schnecke, hier an Lee Santanas Instrument (liebevoll von ihm  seine “Bratpfanne” genannt) scheint es eher eine Galionsfigur zu sein, die den Abschluss seines Saiteninstruments  bildet.

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Christian Meyer fragt nach den Unterschieden zwischen den mitgebrachten Blockflöten. Maurice Steger erläutert diese gerne und bietet dem Publikum viel Neues und Wissenswertes zu dem Instrument und versteht es gleichzeitig,  so manch angestaubte Erinnerung einzelner Gäste an ihre eigenen Blockflötenerfahrungen längst vergangener Grundschultage, in Interesse und Jubel für dieses herrliche Holzblasinstrument umzuwandeln.

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Gut gelaunt und mit Freude im Gespräch verstanden sich die Gesprächspartner der Konzerteinleitung auf Anhieb, so dass diese Einleitung, mit viel Dank des Publikums, im Entertainment anzusiedeln ist!

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Auch beim Signieren seiner Cds versprüht Maurice Steger Herzlichkeit mit fröhlicher Präsenz,

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geht auf die Leeraner Jugend zu, weiht sie in Schlüssel-Tricks zum Einreißen der lästigen Zellophan Hüllen der Cds ein und unternimmt mit ihnen einen persönlichen Fortbildungskurs in ostfriesischer Vornamenskunde.

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Auch beim kleinen Imbiss nach dem Konzert im Theater  an der Blinke weht der spritzige Gute-Laune-Geist des Solisten durch das Foyer:

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Interessiert blättert er im Gästebuch des Vereins Junger Kaufleute und tauscht sich mit Herrn Tamme Bockelmann über die Gäste vergangener Konzerte aus

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und trägt sich selber auch in dieses ein:

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Besser und treffender als Frau Barbara Fischer es in ihrer Rezension über dieses Konzert formuliert kann man es nicht auf den Punkt bringen und als Schlusswort setzen:

“Wirbelwind Steger ist nicht zu toppen” !

1 |Meisterkonzert Igor Levit, 12.September 2015

1 |Meisterkonzert Igor Levit, 12.09.2015

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Die Strahler leuchten, die Saison ist eröffnet!

Igor Levit wird mit seiner Darbietung der “Goldberg Variationen” den Auftakt der Konzertsaison 2015 / 2016 des Vereins junger Kaufleute geben.

Die Vorbereitungen im Foyer des Theaters an der Blinke laufen…..

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Seit 17:30 Uhr ist  Igor Levit im Saal und spielt sich ein….

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….während im Foyer Programme verkauft und freudiges Wiedersehen nach der Sommerpause zelebriert wird. Es ist der persönliche Kontakt der Gäste untereinander,  durch den der Verein junger Kaufleute ein besonderes Publikum hat: Viele Leeraner haben seit Jahrzehnten ihr Abo für den Verein und somit ihren festen Sitzplatz. “Man kennt sich”, kennt seinen Sitznachbarn seit Jahren oder ist mit diesem freundschaftlich verbunden. So wie auf die musikalischen Sternstunden in Leer, die der Verein junger Kaufleute mit seinem Programm den Zuhörern bietet, freuen sich die Gäste somit auch auf das Wiedersehen untereinander und genießen den Austausch in der Pause. Heute müssen sie darauf allerdings verzichten, da Igor Levit die Goldberg Variationen in einem Guss, ohne Pause präsentieren wird.

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Igor Levit war es, der diesen Flügel, Eigentum des Vereins junger Kaufleute, im Sommer 2012 im Steinway-Werk in Hamburg in einer Auswahl unter sechs anderen Instrumenten, als in allen erklingenden Lagen als wunderbaren  Konzertflügel empfand und empfahl. Der Vorstand des Vereins, der bei diesem Auswahlspiel in Hamburg anwesend und aufmerksam und berührt seinem Spiel an denen im Klang und Anschlag doch minimal unterschiedlichen  Instrumenten zuhörte, war dankbar, sich bei dieser großen Entscheidung – der Anschaffung eines neuen Konzertflügels – auf den künstlerischen Rat Levits verlassen zu können und hat seitdem, von anderen Künstlern und auch von dem aufmerksamen Publikum, immer höchstes Lob für seinen Flügel erhalten. Erinnert sei hier beispielhaft an den Klavierabend mit Alexandre Tharaud, das Konzert mit Grigory Sokolov in Kooperation mit den “Gezeitenkonzerten” oder auch an den Abend mit Gabriela Montero.

Igor Levit selbst weihte den Flügel für den Verein junger Kaufleute in Leer in der Konzertsaison 2012/ 2013 mit einem Klavier-Soloabend ein.

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18:45 Uhr: Herr Tamme Bockelmann, Klavierbauermeister, setzt nochmals den Stimmhammer an und erledigt letzte Feinkorrekturen an dem Flügel.

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Nachdem Konzert ( bitte lesen Sie die Rezension von Frau Fischer auf unserer Homepage, der verdiente “Heiligenschein” für sein Können ist auf diesem Bild deutlich zu sehen…) bleiben Igor Levit gerade mal zehn Minuten  für eine Krabbensuppe, Getränk und Gespräch im Foyer, da er den Zug um 21:42 Uhr nimmt, der ihn zurück in seine Wahlheimat Hannover bringt. Dennoch nimmt er sich noch die Zeit, um das Konzertprogramm der aktuellen Saison des Vereins mit Interesse zu lesen und sich anschließend in das Gästebuch einzutragen.

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Der Verein junger Kaufleute dankt Herrn Levit für eine einzigartige, musikalische Reise und hofft gleichzeitig auf eine Fortsetzung seiner Besuche in Leer mit musikalischen Interpretationen an “seinem ” Flügel.

 

 

19. April 2015 8 | Meisterkonzert Die Bilder dazu

8 | Meisterkonzert Abschluss der Saison 2014 / 2015 Elbtonal Percussion

Zum Saisonabschluss nutzen die Vereins Vorsitzende Frau Grietje Oldigs- Nannen und der Leiter des Programms Herr Tamme Bockelmann, vor Beginn des Konzerts,  die Gelegenheit für eine kleine Ansprache an die Vereinsmitglieder. Es wird den Sponsoren der Saison gedankt und das Programm für die kommende Saison vorgestellt. Eine Programmvorschau, sowie ein Abo für die nächsten Konzerte sind über den Verein junger Kaufleute erhältlich!

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Im Hintergrund  ist schon der spektakuläre Aufbau des Gast Ensembles des Abends “Elbtonal Percussion” zu sehen:

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Kein Meter  auf der Bühne blieb ungenutzt…

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Als wäre die Fülle des Instrumentenangebots diesen Abend nicht schon im Ausnahmezustand, warten am Rand der Bühne zwei große Flügel auf ihren Einsatz nach der Pause. Ein Steinway D, das Instrument des Vereins junger Kaufleute und ein Steinway C, eine Leihgabe aus dem Klavierhaus Bockelmann für den heutigen Abend.

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Selbst hinter der Bühne ist noch Schlagwerk aufgebaut…DSC_0027 (800x450)

Und gehört DAS nicht in die Abteilung ” Garten” ? :

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Die Gruppe Elbtonal Percussion zeigt diesen Abend vielfältigen, atemberaubend rhythmisch-präzisen Einsatz nicht nur auf üblichen Percussion Instrumenten!

Bilder hinter der Bühne aufgenommen- hier wird deutlich, welch eingespieltes Team die Gruppe  auch im Eimer-Werfen und Tonnen-Trommeln ist! Bei dem dargebotenen Tempo kann meine Kamera  mit der Scharfeinstellung kaum mithalten …

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Die Pause wird für umfangreiche Umbauten auf der Bühne genutzt:

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Die Flügel werden in Position gebracht….

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und stehen….

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nun werden noch die Schlaginstrumente neu positioniert, die nach der Pause benötigt werden.

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Bühnenaufbau für den zweiten Teil des Konzerts: fertig!

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Das Publikum freut sich über die gelungene, abwechslungsreiche Programmgestaltung und genießt nun den “Karneval der Tiere” von Camille Saint -Saens. Einfühlsam und dynamisch gleichermaßen im harmonisch, abgestimmten Zusammenspiel der Pianistinnen Natalia Ehwald ( links) und Aurélie Namont ( rechts) dargeboten.

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Schlussteil des Konzerts: Auszüge aus Leonard Bernsteins “West-Side-Story” für zwei Klaviere und Percussion.

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Auch die die Herren zum Noten Umblättern haben viel zu tun….

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Das Publikum dankt mit begeistertem Applaus und erklatscht sich eine Zugabe.

Besser als mit diesem rhythmisch-virtuosen, abwechslungsreichen und äußerst unterhaltsamen Abend konnte die Konzertsaison für den Verein junger Kaufleute nicht enden! Wir danken dem Ensemble Elbtonal, Natalia Ehwald und Aurélie Namont und freuen uns schon auf die Rezension von Frau Fischer in der örtlichen Tagespresse!

 

8 | Meisterkonzert Elbtonal Percussion mit zwei Klavieren

8 | Meisterkonzert Elbtonal Percussion

mit zwei Klavieren (Nathalia Ehwald und Aurélie Namont)

Samstag 18. April 2015, 11:00 Uhr Klavierhaus Bockelmann, Leer

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Wer heute Vormittag aufmerksam das Schaufenster des Klavierhauses Bockelmann in Leer studiert hat, konnte einen besonderen Genuss erleben! Die beiden Pianistinnen des heutigen Konzertabends des Vereins junger Kaufleute in Leer, proben direkt “im Schaufenster” und geben den Karneval der Tiere von Camille Saint – Saens an zwei Flügeln des Klavierhauses.

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Der Grund für diesen ungewöhnlichen Einspielplatz für die Pianistinnen ist der, dass die beiden Flügel im Saal im Theater an der Blinke heute vormittags gestimmt werden, um für das Konzert in bester Klangqualität vorbereitet zu sein.

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Um 12:00 Uhr kommt Herr Carl-Anton zu Knyphausen zur Probe dazu, um Details für den Abend und für seinen Einsatz: das Umblättern der Noten, zu besprechen. Wenig später kommt noch, direkt von einer Chorprobe, Herr Christian Meyer, zum Noten Umblättern, dazu.

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Das Notenpapier schwarz voller Noten, Finger, die dies alles mühelos auf der Tastatur wiedergeben – Herr Meyer beobachtet beeindruckt.

Währenddessen ist im Theatersaal an der Blinke, Bühneneingang, ein LKW hoch beladen mit Percussion Instrumenten angekommen.

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Vor Ort werden reichlich zupackende Hände benötigt, um den LKW zu entladen und die Instrumente auf die Bühne zu schaffen.

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Was verbirgt sich wohl darunter?

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Wir freuen uns auf zwei wunderbare Pianistinnen und großes Schlagwerk!! Heute Abend mit Werken von Camille Saint Saens, Maurice Ravel und Leonard Bernstein im Abschlusskonzert der Saison 2014 / 2015 der Vereins junger Kaufleute in Leer!

 

 

7 | Meisterkonzert, Duoabend, 14. März 2015

7 | Meisterkonzert, Duoabend, Isabelle van Keulen, Violine und Ulrike Payer, Klavier

Vorbereitungen zum Konzert:

Donnerstag Abend, Herr Bockelmann kommt nach Hause, während er das Haus betritt klingelt sein Handy- soweit nichts Ungewöhnliches. Er nimmt das Gespräch an – setzt  sich hin. Hört lange zu. Kurze Absprachen werden getätigt. Telefonat beendet. Seufzen: Herr Ronald Brautigam, der engagierte Pianist für das 7 | Meisterkonzert am kommenden Samstag  ist leider erkrankt und wird nicht in Leer spielen können. Der Verein junger Kaufleute wünscht gute Besserung und hofft auf einen Auftritt von ihm zu einer anderen Gelegenheit!

Glücklicherweise hat Frau Isabelle van Keulen, Violine, eine weitere Duo-Partnerin, mit der sie hervorragend eingespielt ist: Frau Ulrike Payer wird in Leer kurzfristig einspringen und mit Frau van Keulen den Konzertabend gestalten. Es wird lediglich eine kleine Programmänderung geben: Statt der Sonate von Grieg wird die erste Violinsonate von Johannes Brahms gespielt.

Am Freitag vor dem Konzert wird nun in Rekordzeit ein Einlegeblatt mit der aktuellen Änderung für das Programm des Konzertabends formuliert und in Druckauftrag gegeben. Mittags ist dieses entworfen und unglaublich: um 16:30 Uhr wird es mit den Programmheften im Klavierhaus Bockelmann geliefert! Fantastisch!

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Samstag 17:00 Uhr, Theater an der Blinke

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Frau Payer ist eingetroffen und hat ihre treue Begleiterin, die liebe Hündin Leni mitgebracht.

 

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Herr Tamme Bockelmann und Leni  verstehen sich sofort!

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Frau van Keulen hat ihr Instrument zwischenzeitlich gestimmt. Die Probe kann beginnen. Im Hintergrund zu sehen Herr Bockelmann – man könnte meinen, dass er eine, die Künstler anbetende Haltung eingenommen hat!? Nein, er gibt Zeichen an den Bühnenmeister, der derweil die Einstellungen für die Beleuchtung tätigt.

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Beleuchtung stimmt, warme Brahms-Klänge strömen über die Bühne.

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Genuss pur! Frau Payer ist auf Anhieb “angekommen” und entlockt dem Flügel so herrliche Klänge, in gemeinsamer, musikalischer Schwingung mit Frau van Keulen. Wir danken nochmals für ihr spontanes Einspringen, das den Konzertabend gerettet und dem Publikum durch ihr wunderbares Spiel ein Hörerlebnis auf höchstem Niveau geschenkt hat.

 

 

 

6 | Meisterkonzert Hofkapelle München, 21. Februar 2015

21. Februar 2015, Theatersaal an der Blinke, 19:30 Uhr

Ein ganz besonderes Konzert lockt nicht nur das Abo-Publikum des Vereins junger Kaufleute, Leer, in den Theatersaal an der Blinke, sondern auch zahlreiche Gäste aus den umliegenden Städten, die sich freuen, noch Restkarten an der Abendkasse erhalten zu können. Grund für diesen “Run” auf die letzten Karten ist das außergewöhnliche Programm, welches die Hofkapelle München an diesem Abend darbietet:

Alle sechs Brandenburgischen Konzerte von Johann Sebastian Bach!

In Leer war dies im vorigen Jahrhundert  zuletzt zu hören. Von der Hofkapelle München, die mit der 2013 erschienenen Aufnahme der “Brandenburgischen Konzerte” Maßstäbe setzte und hervorragende Rezensionen dafür erhielt, ist dies das einzige Konzert mit diesem Programm in Deutschland! Der Verein junger Kaufleute ist begeistert, dieses einmalige Konzert präsentieren zu können.

Schon am Freitag reisten die Musiker an, um noch am selben Abend mit Proben zu beginnen. Nach zweijähriger Pause mit diesem Programm hatten sich die Musiker auf ein gegenseitiges Wiedersehen und das erneute Darbieten dieses Werkes gefreut und bereiteten sich auch am Samstag mit Proben jeweils am Vormittag und Nachmittag sorgfältig auf das Konzert am Abend vor.

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25 Musiker stehen während des Abends in wechselnder Besetzung auf der Bühne. Leiter der Hofkapelle München, Herr Rüdiger Lotter, absolviert die Herausforderung,  das Orchester durch die sehr unterschiedlichen und abwechslungsreichen sechs Konzerte, professionell, mit  verschiedenen Geigen ( Violine, Violone und der Violino  piccolo),  zu führen. Somit lastet auf seinen Schultern die Hauptverantwortung, sowohl in der Führung als auch am sich Einstellen auf unterschiedliche Instrumente innerhalb kürzester Zeit, so dass nach dem gelungenen Konzert ihm die freudige Erleichterung über das Gelingen dieser Aufgabe deutlich im Gesicht anzusehen ist.

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Das Publikum dankt mit großem Applaus! An diesem Abend erhält jeder der Musiker von dem  Verein junger Kaufleute einen Blumengruß, den der Leiter der Hofkapelle München, Herr Lotter, überreicht. Soll doch das Musizieren des Ensembles als Einheit und die Leistung eines jeden Musikers gewürdigt werden.

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Gewürdigt werden mit herzlichem Applaus die Leistung des Ensembles und der Solisten:

Oboe: Andreas Helm, Georg Fritz, Mariella Cuchiero

Trompete: Laura Vukobratovic

Gambe: Hille Perl, Marthe Perl

Horn: Franz Draxinger, Wolfram Sirotek

Cembalo: Olga Watts

Traversflöte: Dorothea Seel

und an der Blockflöte :Lorenzo Cavasanti und die, dem Leeraner Publikum noch von ihrem letzten Konzert für den Verein junger Kaufleute bekannte und geschätzte Frau Dorothee Oberlinger

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Gäste freuen sich über die Möglichkeit, Autogramme zu erhalten und mit den Musikern sprechen zu können.

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So manch freudiges Wiedersehen wird nach dem Konzert im Foyer des Theaters an Blinke genossen.

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Gut besucht  das anschließende Beisammensein von Publikum und Künstlern zu dem  verschiedene Suppen und liebevoll angerichtete Häppchen gereicht werden.

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Herr Lotter und Frau Oberlinger tragen sich in das Gästebuch des Vereins junger Kaufleute ein.

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Maya fachsimpelt mit den Hornisten Herrn Wolfram Sirotek (li) und Herrn Franz Draxinger (re) und erhält Tipps zum Trillern auf dem Horn.

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Herr Bockelmann und Herr Lotter besprechen sich abschließend und formulieren gegenseitig den Wunsch, dass die Hofkapelle in Leer wieder  eingeladen werde. Herr Lotter verspricht dazu,  Programmvorschläge an den Verein zu senden.

Wir freuen uns darauf und bedanken uns für einen Bach-Abend auf historischen Instrumenten, der temperamentvoll, hoch engagiert, konzentriert und freudig dargeboten wurde!

 

Vorbereitungen zum 6|Meisterkonzert, 20.Februar 2015

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18:45 Uhr, Aula der Berufsbildenen Schulen in Leer: Heutiger Probensaal für die Hofkapelle München: Herzlich willkommen!

Herr Rüdiger Lotter, Leiter der Hofkapelle München, in Besprechung mit Herrn Tamme Bockelmann.  Kurz vor dem Beginn der Probe erbat Herr Lotter zusätzliche Lichtquellen, damit die Musiker auch ihre Noten lesen können…..

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Erstes Anspielen der Instrumente und Positionen finden für die Probe.

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Cembalobauer Dietrich Hein aus Oldenburg lieferte rechtzeitig zu der Probe ein gestimmtes Cembalo, welches auch morgen im Konzert erklingen wird.

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Die Hofkapelle München lässt die Aula der BBS zum Konzertsaal werden! Gute Akustik, beschwingte Rhythmik! Welch wunderbarer Vorgeschmack auf das morgige Konzert!

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Nicht nur auf den großen Konzertbühnen gelingt der Hofkapelle München ein mitreißender Vortrag, in dem die Freude an der Musik überspringt!

Derweil hat Herr Bockelmann mit Unterstützung der Hausmeister der Blinke zusätzliche Strahler aus dem handwerklichen Schulzweig der BBS beschaffen können und bringt diese auf der oberen Etage in Position.

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Bis 22:00 Uhr wird nun noch geprobt, danach wird Herr Bockelmann nochmals zur Blinke fahren, um die wertvollen Instrumente einzuschließen und das Cembalo mit Hilfe von einigen Musikern schon in den Saal des Theaters an der Blinke auf die Konzertbühne zu tragen.

5| Meisterkonzert Modigliani-Quartett: Das Konzert und die Zugaben

Die Zuhörer des Konzertes am gestrigen Sonnabend erlebten hochemotionale Momente und ein Zusammenspiel der Spitzenklasse. Man merkte, dass sich die vier Jungs des Streichquartetts auch privat gut verstehen (was man nach dem Konzert bei Suppe und Bier auch sehr nah erleben konnte). Waren die Werke der ersten Hälfte (Schubert und Beethoven) noch von  spätklassischer Strenge geprägt, entwarfen die Musiker im Streichquartett von Maurice Ravel ein farbenprächtiges Gemälde auf einer imaginären Leinwand, die im Saal aufgespannt zu sein schien. Ihr eindringliches und sauberes Spiel und eine wieder mal wunderbar ausgeleuchtete Bühne (Danke, Joschka) trugen ihren Anteil dazu bei, dass die gesamte Aufmerksamkeit des Publikums auf die Musik fokussiert blieb.

Langanhaltender Applaus war der Lohn, und die Ernte zwei besondere Zugaben: Zunächst eine Polka von Schostakowitsch. Dieses Stück entstammt eigentlich seiner Ballettsuite “Das goldene Zeitalter” op. 22 und ist vom Komponisten persönlich in eine Streichquartettfassung gesetzt worden.

Die zweite Zugabe: jeder meinte, das Stück zu kennen, viel Namen wurden gehandelt: Mozart, Haydn, Boccherini… War das nicht auch Filmmusik? Ja, es war Filmmusik, aber nicht das Stück aus dem Film “Ladykillers” mit Alec Guinness von 1955. Dort ist es das berühmte Menuett von Boccherini, der 3. Satz aus dem Quintett für zwei Violinen, Viola und zwei Violoncell E-Dur op. 11/5. Die zweite Zugabe kann man hören im Film “Master and Commander” mit Russell Crowe. Diese Serenade wurde ursprünglich Haydn zugeschrieben, ist aber wohl tatsächlich von Roman Hofstetter komponiert worden und verdankt seinen Bekanntheitsgrad vielen verschiedenen Instrumentierungen.

Wir danken für einen wunderbaren Kunstgenuss.

 

5| Meisterkonzert: Modigliani-Quartett, 17. Januar 2015

5| Meisterkonzert

Modigliani-Quartett,17. Januar 2015

Was passiert eigentlich drei Stunden vor einem Konzert  in der Blinke?

16:30 Uhr

Die vier Musiker des heutigen 5. Meisterkonzerts des Vereins junger Kaufleute, hatten sich für halb fünf am Nachmittag zur Probe in der Blinke angemeldet. Joschka Bujny Bühnenmeister der Blinke, Herr und Frau Bockelmann sind in der Blinke und warten auf das Quartett.

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Leere Bühne….keine Musiker….die Technik hat auch noch nichts zu tun….

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Herr Tamme Bockelmann im Foyer der Blinke, wartend.

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Derweil sind die Service-Damen sind schon fleißig, die Tassen für Kaffee bereits vorbereitet…

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Der Platz vor dem Theater an der Blinke wird gesäubert…

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…warten…

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17:00 Uhr Weitere Service-Kräfte treffen fröhlich ein :-)

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Herr Bockelmann telefoniert mit dem Hotel, ob die Musiker dort überhaupt schon eingetroffen sind? Seit Freitag sind sie schon in der Stadt, wird ihm mitgeteilt.

17:10 Uhr Anruf: in 10 Minuten werden die Künstler des Abends eintreffen

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Die Kartons mit den Programmheften liegen bereit.

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17:20 Uhr Sie sind da!

Gut gelaunt betreten sie die Bühne des Theatersaals an der Blinke, verschwinden kurz in ihre Garderoben, bevor schon wenig später die ersten Geigentöne im Flur erklingen.

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Hier werden die Instrumente gestimmt….

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Scherze gemacht…

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…und von jetzt auf gleich hochkonzentriert geprobt

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…derweil werden oben tüchtig Gläser poliert…

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…die pure Spielfreude….

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….wird mit konzentrierter Souveränität kombiniert….

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….und Wichtiges besprochen und notiert…

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…bevor Musiker und Instrumente noch eine kurze Pause vor dem Konzert haben. Der Verein junger Kaufleute, die Gäste im Theatersaal an der Blinke freuen sich auf einen wunderbaren Abend mit dem Modigliani-Quartett!